Harz
Harz Sehenswürdigkeiten: 20 Highlights vom Brocken bis Quedlinburg
Welterbe, Dampfbahn und Hängebrücke: 20 Sehenswürdigkeiten im Harz nach Region sortiert – mit geprüften Preisen, Winterzeiten, HarzCard-Check und der Frage, welcher Ort als Basis passt.
Von Reisesehnsucht-Redaktion12 Min. Lesezeit

Kurzantwort
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Harz sind der Brocken mit der Brockenbahn, die Welterbestädte Goslar und Quedlinburg mit dem Erzbergwerk Rammelsberg, Schloss Wernigerode und das Bodetal bei Thale. Dazu kommen die Hängebrücke Titan-RT an der Rappbodetalsperre, die Tropfsteinhöhlen in Rübeland und der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg.
Wer mehrere Ziele plant, rechnet die HarzCard durch: 48 Stunden kosten 35 Euro. Brockenhaus, Schloss Wernigerode, Rammelsberg und Domschatz Halberstadt sind enthalten, Baumwipfelpfad, Wurmberg-Seilbahn und die Stiftskirche in Quedlinburg nicht.
Höchster Berg
Brocken
1.141 m, mit der Dampfbahn oder zu Fuß.
Welterbe
Goslar, Rammelsberg, Quedlinburg
Dazu die Oberharzer Wasserwirtschaft mit Kloster Walkenried.
Nervenkitzel
Titan-RT
458,5 m lange Hängebrücke an der Rappbodetalsperre.
HarzCard
35 € für 48 Stunden
Gut 100 Einrichtungen, Nahverkehr nicht enthalten.
Der Harz ist klein genug für einen Wochenendtrip und groß genug, um eine Woche zu füllen: Er erstreckt sich über Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, mit dem Brocken als höchstem Punkt, Welterbestädten am Nordrand und Felsentälern im Osten. Damit ihr Tagesausflüge sinnvoll bündeln könnt, haben wir die 20 wichtigsten Sehenswürdigkeiten nach Region sortiert – und Öffnungszeiten, Preise und HarzCard-Leistungen bei Betreibern, Städten und dem Harzer Tourismusverband nachgelesen.
Die Angaben haben wir am 26. Oktober 2026 geprüft. Die Öffnungszeiten im Text gelten für das Winterhalbjahr, im Sommer öffnen viele Ziele länger.
Die Highlights auf einen Blick
| Sehenswürdigkeit | Region | Erwachsene | HarzCard |
|---|---|---|---|
| Brockenhaus | Hochharz | 8 € | frei |
| Brockenbahn | Hochharz | 43 € einfach, 65 € hin und zurück | einfache Fahrt nur mit 4-Tages-Karte |
| Schloss Wernigerode | Nordharz | 9 € | frei |
| Baumwipfelpfad Bad Harzburg | Nordharz | 10 € | nein |
| Kaiserpfalz Goslar | Nordharz | 7,50 € | frei |
| Erzbergwerk Rammelsberg | Nordharz | 10 €, mit Führung 21 € | Eintritt und eine Führung |
| Grube Samson | Oberharz | 12 € | frei |
| Stiftskirche Quedlinburg | Ostharz | 8 € | nein |
| Titan-RT | Ostharz | 7,50 € | nur Rabattcoupon |
| Rübeländer Tropfsteinhöhlen | Ostharz | 10,50 € | nur Baumannshöhle |
| Domschatz Halberstadt | Ostharz | 9 € | frei |
| Kloster Walkenried | Südharz | 8 € | frei |
Hochharz: Brocken, Torfhaus und Wurmberg
1. Brocken
Der Brocken ist mit 1.141 Metern der höchste Berg Norddeutschlands; laut Harzer Tourismusverband hat er im Schnitt rund 300 Nebeltage im Jahr. Auf dem Gipfel zeigt das Brockenhaus des Nationalparks eine Ausstellung, täglich von 9:30 bis 17 Uhr außer an Heiligabend. Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder von 6 bis 16 Jahren 4 Euro, Familien 17 Euro; mit der HarzCard ist der Eintritt frei. Die Brockenstraße ist für Autos gesperrt: Hinauf geht es mit der Brockenbahn oder zu Fuß, etwa über den Goetheweg ab Torfhaus (rund 9 Kilometer) oder ab Schierke.
Passt für: alle, die einmal oben stehen wollen
Der Haken: Das Brockenhotel wird umgebaut – übernachten kann man auf dem Gipfel derzeit nicht.
2. Torfhaus
Torfhaus liegt auf 812 Metern; der Harzer Tourismusverband nennt es die höchstgelegene Ortschaft Niedersachsens. Hier beginnt der Goetheweg zum Brocken, der Harzturm ist 65 Meter hoch, und das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus direkt an der Bushaltestelle hat freien Eintritt – im Winter dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr. Mit der HarzCard ist der Harzturm einmal frei.
Passt für: Brockenblick, Wanderstart, Langlauf im Winter
Der Haken: Montags ist das Besucherzentrum nur in den Ferien und an Feiertagen geöffnet.
3. Wurmberg, Braunlage
Der Wurmberg ist mit 971 Metern der höchste Gipfel Niedersachsens. Die Seilbahn ist 2.800 Meter lang, laut Betreiber die längste Norddeutschlands, und fährt derzeit täglich etwa von 10 bis 17 Uhr. Die Rundfahrt kostet für Erwachsene 19,50 Euro, für Kinder von 6 bis 12 Jahren 12,50 Euro.
Passt für: Aussicht ohne Aufstieg, Winter mit Skigebiet
Der Haken: Nicht in der HarzCard, und Braunlage hat keinen Bahnanschluss.
Nordharz: Wernigerode bis Goslar
4. Wernigerode: Schloss und Altstadt
Schloss Wernigerode erhielt seine heutige Gestalt beim Umbau von 1862 bis 1885 durch Carl Frühling; fast 50 Räume sind zu sehen, öffentlich zugänglich ist das Schloss seit 1930. Im Winter ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und am Wochenende bis 18 Uhr geöffnet, vom 21. Dezember bis 6. Januar täglich. Erwachsene zahlen 9 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 4,50 Euro, mit HarzCard ist der Eintritt frei. In der Altstadt neigt sich das Schiefe Haus um sieben Grad, im Kleinsten Haus ist die Tür nur 1,70 Meter hoch; die Stadtführung „1000 Schritte rund ums Rathaus“ startet täglich um 10:30 Uhr. Wernigerode ist zugleich Startbahnhof von Harzquer- und Brockenbahn.
Passt für: erste Harzreise, Basis ohne Auto
Der Haken: Der Weg zum Schloss hat bis zu 23 Prozent Steigung – alternativ fährt die Schloßbahn; montags ist das Schloss im Winter geschlossen.
5. Ilsetal und Heinrich-Heine-Weg
Bei Ilsenburg stürzt die Ilse, die am Brocken entspringt, über die kaskadenartigen Ilsefälle ins Tal; darüber ragt der 474 Meter hohe Ilsestein auf. Durch das Tal führt der Heinrich-Heine-Weg zum Brocken, den Heine 1824 ging – hin und zurück rund 24 Kilometer. Das Nationalparkhaus Ilsetal hat dienstags bis sonntags von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Passt für: Wanderer, Wasserfälle, Heine-Fans
Der Haken: Der Harzer Tourismusverband nennt ihn den anspruchsvollsten Aufstieg zum Brocken – die letzten Kilometer sind steil.
6. Bad Harzburg: Baumwipfelpfad und Burgberg-Seilbahn
Der Baumwipfelpfad ist rund einen Kilometer lang und flach genug für den Kinderwagen; Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder von 4 bis 14 Jahren 8,50 Euro, mit einer Seilbahnfahrt 13 Euro. Im November und Dezember ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Die Burgberg-Seilbahn fährt seit 1929 in drei Minuten auf den 483 Meter hohen Großen Burgberg, Berg- und Talfahrt kosten 7 Euro, mit der HarzCard ist sie einmal frei.
Passt für: Familien, kurze Wege, Kinderwagen auf dem Pfad
Der Haken: Der Baumwipfelpfad ist nicht in der HarzCard, Hunde dürfen nicht mit; die Seilbahn ist vom 16. bis 20. November 2026 in Revision.
7. Goslar: Altstadt und Kaiserpfalz
Die Altstadt von Goslar ist seit 1992 Welterbe, zusammen mit dem Rammelsberg. Laut GOSLAR marketing stehen hier rund 1.500 Fachwerkhäuser, am Marktplatz spielt das Glockenspiel täglich um 9, 12, 15 und 18 Uhr. Die Kaiserpfalz entstand 1040 bis 1050 unter Heinrich III.; geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, Erwachsene zahlen 7,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 nichts. Um 11 und 15 Uhr gibt es eine kostenlose Saalführung.
Passt für: Städtetrip, Geschichte, Welterbe
Der Haken: Die Kaiserpfalz ist montags geschlossen.
8. Erzbergwerk Rammelsberg
Der Rammelsberg wurde 1988 stillgelegt; laut Deutscher UNESCO-Kommission ist er das einzige Bergwerk der Welt, das über 1.000 Jahre ununterbrochen in Betrieb war. Im Winter ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, die letzte Führung beginnt um 15:30 Uhr. Erwachsene zahlen 10 Euro ohne und 21 Euro mit einer Führung, Kinder von 4 bis 17 Jahren 5,50 bzw. 14 Euro; mit der HarzCard sind Eintritt und eine Führung frei. Vom Bahnhof Goslar fährt der Stadtbus 803 im Halbstundentakt.
Passt für: Regentage, Technik, Familien mit Schulkindern
Der Haken: Unter Tage geht es erst ab vier Jahren, und die Führungen sind in der Teilnehmerzahl begrenzt.
Oberharz: Bergbau und Wasser
9. Oberharzer Wasserwirtschaft und Bergwerksmuseum
Um die Bergwerke mit Wasserkraft zu versorgen, entstand im Oberharz ein großes Wassersystem: 107 Teiche, 310 Kilometer Gräben und 30 Kilometer Wasserläufe, 63 Teiche sind noch in Betrieb. Seit 2010 gehört es zum Welterbe. Einen Einstieg bietet das 1892 gegründete Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld, im Winter dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr mit Führungen um 11 und 14 Uhr. Erwachsene zahlen 9,50 Euro mit Führung und 7 Euro ohne.
Passt für: Technikgeschichte, Wanderungen an Gräben und Teichen
Der Haken: Das Museum ist nicht in der HarzCard und montags geschlossen.
10. Grube Samson, Sankt Andreasberg
Die Welterbe-Stiftung nennt die Grube Samson das letzte komplett erhaltene Bergwerk des Oberharzer Erzbergbaus, mit der weltweit einzigen noch betriebsbereiten Fahrkunst. Zu sehen sind außerdem ein 9 Meter großes Kehrrad und ein 12 Meter großes Kunstrad. Besucht wird sie nur mit Führung um 11 und 14:30 Uhr; Erwachsene zahlen 12 Euro, mit Gästekarte 10 Euro, mit HarzCard nichts.
Passt für: Technikfans, Regentage
Der Haken: Vom 1. November bis 7. Dezember Betriebsferien; 88 Stufen, Kinderwagen nur über Tage.
Ostharz: Welterbe und Felsentäler
11. Quedlinburg
Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg sind seit 1994 Welterbe; laut UNESCO-Kommission stehen hier über 1.300 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten. Der Domschatz in der Stiftskirche St. Servatii zählt nach ihrer Angabe neben Aachen und Halberstadt zu den wertvollsten Kirchenschätzen des Mittelalters. Die Stiftskirche kostet 8 Euro, Kinder bis 18 sind frei. Seit 4. Oktober 2026 ist auch das Schlossmuseum nach Jahren der Schließung wieder geöffnet, im Winter dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr; bis Jahresende gilt ein Eröffnungspreis von 12 Euro, kombiniert mit der Stiftskirche 16 Euro.
Passt für: Fachwerk, Kunstschätze, Basis für den Ostharz
Der Haken: Nichts davon ist in der HarzCard, montags ist die Stiftskirche zu, und auf den Schlossberg führt derzeit nur eine Treppe mit 66 Stufen.
12. Thale: Bodetal, Hexentanzplatz und Roßtrappe
Zwischen Thale und Treseburg führt ein rund acht Kilometer langer Weg durch das Bodetal, vorbei an Teufelsbrücke und Bodekessel; der Start liegt rund 50 Meter vom Bahnhof. Der Harzer Tourismusverband nennt es das bedeutendste Felsental nördlich der Alpen. Auf die Felsen darüber fahren eine Kabinenbahn zum Hexentanzplatz und ein Sessellift zur Roßtrappe. Am Hexentanzplatz liegt ein Tierpark, im Winter täglich von 10 bis 16 Uhr, Erwachsene 9 Euro, mit HarzCard frei.
Passt für: Wanderer, Familien, Aussicht
Der Haken: Im Winter ist der Weg Thale–Treseburg wegen Eisglätte gesperrt, und die Seilbahnen sind vom 2. November bis 24. Dezember in Wartung.
13. Rappbodetalsperre und Titan-RT
Die Staumauer der Rappbodetalsperre ist 106 Meter hoch und 415 Meter lang, in Betrieb seit 1959; der Talsperrenbetrieb nennt sie die höchste Staumauer Deutschlands. Daneben spannt sich seit 2017 die Hängebrücke Titan-RT: 458,5 Meter lang, rund 100 Meter über dem Tal. Begehbar ist sie ganzjährig von 8 bis 21:30 Uhr, Erwachsene zahlen 7,50 Euro, Kinder von 4 bis 14 Jahren 5 Euro.
Passt für: Nervenkitzel, Fotos
Der Haken: Ab Windstärke 6 und bei Gewitter wird die Brücke geräumt; Hunde nur, wenn sie getragen werden.
14. Rübeländer Tropfsteinhöhlen
In Rübeland liegen zwei Schauhöhlen: die Baumannshöhle, laut Betreiber die älteste Schauhöhle Deutschlands mit Führungen seit 1646, und die 1866 entdeckte Hermannshöhle mit Grottenolmen. Eine Führung dauert rund 50 Minuten. Erwachsene zahlen 10,50 Euro, Kinder von 4 bis 14 Jahren 7,50 Euro, Familien 34 Euro; mit der HarzCard ist nur die Baumannshöhle frei.
Passt für: Regentage, Familien
Der Haken: Rund 300 Stufen; die Baumannshöhle ist vom 2. bis 13. November und montags zu, die Hermannshöhle ab 14. November bis zum Frühjahr 2027.
15. Blankenburg: Teufelsmauer und Burg Regenstein
Die Teufelsmauer ist ein Sandsteinkamm, laut Stadt rund 85 Millionen Jahre alt. Ein Kammweg führt vom Großvaterfelsen zum Hamburger Wappen über Klippen und durch schmale Felsspalten, als Rundweg rund acht Kilometer. Ebenfalls in Blankenburg liegt die Burg und Festung Regenstein, ein Freilichtmuseum mit 32 in den Fels gehauenen Räumen; im Winter dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr, Erwachsene 4 Euro, mit HarzCard frei, Hunde willkommen.
Passt für: Felsenwanderung, Burgfans mit Hund
Der Haken: Bei extrem schlechtem Wetter bleibt der Regenstein geschlossen.
16. Burg Falkenstein
Burg Falkenstein stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Winter ist sie dienstags bis sonntags von 10 bis 16:30 Uhr geöffnet, Erwachsene zahlen 6,50 Euro, Familien 17 Euro, mit der HarzCard ist der Eintritt frei.
Passt für: Burgfans, Wanderung mit Ziel
Der Haken: Keine Zufahrt bis zur Burg – vom Parkplatz Gartenhaus sind es rund 1,9 Kilometer zu Fuß, alternativ fahren Kleinbahn oder Burgtaxi.
17. Halberstadt: Dom und Domschatz
Der Halberstädter Domschatz umfasst rund 1.200 Objekte, knapp 300 davon sind ausgestellt; nach eigener Angabe ist er der größte mittelalterliche Domschatz außerhalb des Vatikans. Im Winter ist der Domschatz dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 9 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 nichts, mit HarzCard ist der Eintritt frei.
Passt für: Kunst und Kirchenschätze, Regentage
Der Haken: Der Domschatz ist wegen vieler Treppen größtenteils nicht barrierefrei.
Südharz: Fachwerk und Klöster
18. Stolberg und Josephskreuz
Stolberg hat laut Harzer Tourismusverband über 380 Fachwerkhäuser, dazu das Museum „Alte Münze“ in einem Haus von 1535. Auf dem Großen Auerberg steht das Josephskreuz, 38 Meter hoch, 123 Tonnen schwer und 1896 eingeweiht; der Verband nennt es das größte eiserne Doppelkreuz der Welt. Im Winter ist es dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet, Erwachsene zahlen 4 Euro, mit HarzCard ist der Aufstieg frei.
Passt für: ruhige Fachwerkstadt, Aussicht
Der Haken: Über 200 Stufen, und bei schlechtem Wetter bleibt das Kreuz geschlossen.
19. Kloster Walkenried
Das Zisterzienserkloster Walkenried wurde im 12. Jahrhundert gegründet; sein Teichsystem von etwa 1225 gilt als ältester Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft und gehört zum Welterbe. Im Winter ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahren 5 Euro, mit HarzCard ist der Eintritt frei. Vom Bahnhof Walkenried sind es rund zehn Minuten zu Fuß.
Passt für: Klosterarchitektur, Anreise mit der Bahn
Der Haken: Montags und dienstags geschlossen, außer in den niedersächsischen Weihnachtsferien.
20. Iberger Tropfsteinhöhle, Bad Grund
Im HöhlenErlebnisZentrum in Bad Grund geht es in die Tropfsteinhöhle im 385 Millionen Jahre alten Iberg; dazu kommt ein Nachbau der Lichtensteinhöhle, eines rund 3.000 Jahre alten Höhlengrabs. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder von 4 bis 17 Jahren 8 Euro, mit der HarzCard ist der Eintritt frei.
Passt für: Regentage, Familien
Der Haken: Erst ab vier Jahren, und im November 2026 an mehreren Tagen geschlossen (29. Oktober, 2. bis 5. und 9. bis 20. November).
Welcher Ort als Basis?
- Wernigerode: für Brocken und Nordharz, ohne Auto die einfachste Wahl – Harzquer- und Brockenbahn starten hier.
- Goslar: für Welterbe, Rammelsberg und den Oberharz mit Clausthal-Zellerfeld und Sankt Andreasberg.
- Quedlinburg oder Thale: für Bodetal, Rappbode, Rübeland, Blankenburg und Halberstadt; in Quedlinburg beginnt die Selketalbahn.
- Stolberg oder Walkenried: für den ruhigeren Südharz.
Wie Familien den passenden Ort finden und was Kinder an Kurbeitrag zahlen, steht in Urlaub im Harz mit Kindern. Weitere Ausflugsziele mit eigenen Detailseiten stellt Harzregional vor.
HarzCard: lohnt sie sich?
Die HarzCard kostet für 48 Stunden 35 Euro, für Kinder von 5 bis 14 Jahren 25 Euro; die 4-Tages-Karte, deren Tage im Kalenderjahr frei wählbar sind, 69 bzw. 47 Euro. Sie gilt laut Harzer Tourismusverband für gut 100 Einrichtungen. Enthalten sind unter anderem Brockenhaus, Schloss Wernigerode, Kaiserpfalz, Rammelsberg mit einer Führung, Grube Samson, Domschatz Halberstadt, Kloster Walkenried, Burg Falkenstein und Josephskreuz. Nicht enthalten sind Bus und Bahn, Baumwipfelpfad, Wurmberg-Seilbahn, Kabinenbahn Thale, Hermannshöhle sowie Stiftskirche, Domschatz und Schlossmuseum in Quedlinburg. Die einfache Brockenbahnfahrt gibt es nur mit der 4-Tages-Karte.
Unterwegs ohne Auto
- Harzer Schmalspurbahnen: Das Netz ist 140,4 Kilometer lang, mit über 40 Stationen auf Harzquerbahn (Wernigerode–Nordhausen), Selketalbahn (ab Quedlinburg) und Brockenbahn; viele Züge fahren mit Dampf.
- Bus mit der Gästekarte: In 24 Harzorten enthält die Gästekarte das HATIX-Ticket für Bus und teils Regionalzüge.
- Im November eingeschränkt: Vom 2. bis 26. November 2026 fahren die Schmalspurbahnen nur zwischen Wernigerode und dem Brocken sowie zwischen Nordhausen und Ilfeld; die Selketalbahn pausiert. Ab 27. November gilt der Winterfahrplan auf allen drei Strecken.
Wie der Harz im Schnee aussieht und wo Loipen und Rodelhänge liegen, zeigt Harz im Winter.
Reiseziele in diesem Artikel
Häufige Fragen
Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten im Harz?
Wie kommt man auf den Brocken?
Lohnt sich die HarzCard?
Was kann man im Harz bei Regen machen?
Welche Sehenswürdigkeiten im Harz sind UNESCO-Welterbe?
Recherche-Stand
Geprüft am
Stand der Angaben: 26. Oktober 2026. Die Öffnungszeiten im Text gelten für das Winterhalbjahr; im Sommer öffnen viele Ziele länger. Die Website der Seilbahnen Thale war bei Redaktionsschluss nur eine Notseite, Preise ließen sich dort nicht prüfen. Superlative wie „höchste Staumauer“ oder „älteste Schauhöhle“ sind Angaben der Betreiber oder Verbände.
Redaktion und Prüfung: Reisesehnsucht-Redaktion. Wir erhalten für die genannten Ziele und Quellen keine Vermittlungsprovision.
Geprüft für diese Einschätzung
- Öffnungszeiten, Preise und Schließzeiten bei Betreibern, Städten, Nationalpark und Welterbe-Stiftung
- Leistungen der HarzCard laut Harzer Tourismusverband
- Strecken und Novemberfahrplan der Harzer Schmalspurbahnen
Nützliche offizielle Quellen
- Harzer Tourismusverband: Der Brocken
- Nationalpark Harz: Brockenhaus
- Harzer Schmalspurbahnen: Brockentarif
- Harzer Schmalspurbahnen: Brockenbahn
- Harzer Schmalspurbahnen: Wir über uns
- Harzer Schmalspurbahnen: Novemberfahrplan 2026
- Harzer Tourismusverband: Torfhaus
- Nationalpark Harz: Besucherzentrum TorfHaus
- Wurmberg-Seilbahn: Preise
- Schloss Wernigerode: Öffnungszeiten und Preise
- Schloss Wernigerode: Geschichte
- Wernigerode Tourismus: Sightseeing
- Ilsenburg Tourismus: Ilsetal
- Ilsenburg Tourismus: Heinrich-Heine-Weg
- Harzventure: Baumwipfelpfad Bad Harzburg
- Bad Harzburg: Burgberg-Seilbahn
- Deutsche UNESCO-Kommission: Rammelsberg, Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft
- GOSLAR marketing: Altstadt
- GOSLAR marketing: Kaiserpfalz
- Weltkulturerbe Rammelsberg: Öffnungszeiten
- Weltkulturerbe Rammelsberg: Preise
- Welterbe im Harz: Oberharzer Wasserwirtschaft
- Oberharzer Bergwerksmuseum: Öffnungszeiten
- Oberharzer Bergwerksmuseum: Eintrittspreise
- Welterbe im Harz: Grube Samson
- Grube Samson: Bergwerk
- Deutsche UNESCO-Kommission: Quedlinburg
- Quedlinburg-Tourismus: Stiftskirche St. Servatii
- Quedlinburg-Tourismus: Schlossmuseum
- Harzer Tourismusverband: Durch das Bodetal
- Seilbahnen Thale
- Harzer Tourismusverband: Tierpark Hexentanzplatz
- Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt: Rappbodetalsperre
- Harzdrenalin: Titan-RT
- Harzer Höhlen: Baumannshöhle
- Harzer Höhlen: Öffnungszeiten
- Harzer Höhlen: Preise
- Harzer Tourismusverband: Hermannshöhle
- Stadt Blankenburg: Teufelsmauer
- Stadt Blankenburg: Burg und Festung Regenstein
- Burg Falkenstein: Ihr Besuch
- Kulturstiftung Sachsen-Anhalt: Burg Falkenstein
- Domschatz Halberstadt: Ihr Besuch
- Harzer Tourismusverband: Stolberg
- Harzer Tourismusverband: Josephskreuz
- Welterbe im Harz: Zisterziensermuseum Kloster Walkenried
- Kloster Walkenried: Öffnungszeiten und Preise
- HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle
- Harzer Tourismusverband: HarzCard
- Harzer Tourismusverband: HarzCard-Partner
- Harzer Tourismusverband: Mobil vor Ort mit HATIX



